Authorbodo

Icinga2 im Docker Container – Warum oder Warum nicht?

Ich betreue jetzt seit Version 2.7.1 Docker Container, die man sich bei Dockerhub herunterladen kann.

Während ich Anfangs auf alpine als Basis setzte (klein und schlank) musste ich in der Zwischenzeit auf debian schwenken.
Die Paketbetreuer bei alpine waren – für meinen Releasezyklus – etwas zu langsam und in letzter Zeit gibt es größere Probleme mit der libc Implementierung (musl-lib), die bei alpine die Basis bildet.
Immer wieder stürzte der icinga2 Prozess ab und ich konnte dem ganzen nicht mit einem Debbuger beikommen. Dazu gibt es einen entsprechenden Thread im Monitoring Portal so wie einen Bugreport bei alpine.

Aber was unterscheidet jetzt meine Container Implementierung von der anderer (zum Beispiel Christoph Wiechert)?
Ich gebe es zu, ich bediene mich ab un an bei Christoph. Sein Container ist gut, auch wenn er CentOS benutzt. ;)

(Vorsicht, jetzt könnte eine Menge Eigenwerbung folgen! ;) )

Mein Container kann aktuell in zwei verschiedenen Flavours laufen:

  1. als Icinga2 Master
  2. als Icinga2 Satellite

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Überwachung von Java-Anwendungen: Speichernutzung, Threads und andere JRE-Metriken

Intro

In diesem Blogpost möchte ich kurz anreissen, wie man die Java Runtime Environment (JRE) überwacht.
Es folgt eine Beschreibung, wie man die Leistung einer Java-Anwendung bewerten kann, in dem man den Speicherverbrauch, die Garbage-Collector-Metriken, die Überwachung von Java-Daemon- und User-Threads und andere grundlegende JRE-Metriken analysiert.

Wenn man an einer großen Java-Anwendung arbeitet, ist es wahrscheinlich, dass etwas irgend wann fehlschlägt, sich schlecht benimmt oder dass man eine (überraschende) OutOfMemoryException bekommt.

Und wenn man Java-Anwendung auch als Containerisierten Microservice einsetzt, kann die Überwachung von Java in Docker und Kubernetes neue und unerwartete Herausforderungen mit sich bringen.

Ich werde (leider) ein einigermaßen verständliches ‚Denglisch‘ benutzen, damit die Begrifflichkeiten erhalten bleiben. ;)

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Perspektiven

Ich bin jetzt seit ~15 Jahren im Bereich (Unix|Linux)System Administration, Engineering, Architektur unterwegs.
Und wenn man noch mal so 8 Jahre drauf packt, kann man auch Softwareentwicklung dazu packen.
(Puuhhh, meine Wurzeln im Netz gehen tatsächlich bis ins Jahr 1995 zurück.)

Ich habe in der Zeit viel über Betrieb, Automatisierung, Sicherheit und Monitoring gelernt.
Aber auch über das erstellen kleinerer Programme, Scripte oder wie man all seine kleinen Helferlein so nennt (glaubt mir, eine gut gepflegte bash history ist Gold wert!).

Zudem bin ich ein Praktiker … kann mich ziemlich schnell in Probleme einarbeiten und eine Lösung ausarbeiten.
Auch habe ich keine Berührungsängste mit neuen Technologien, wenn ich sie für hilfreich und sinnvoll halte. (Java ist da aussen vor, hat historische Gründe)

Leider renne ich jetzt schon seit 6 Jahren einer entsprechenden Anerkennung meiner Leistung und Erfahrung hinterher. :(
Ist es eigentlich normal, dass man sich damit schwer tut jemanden Anerkennung zu zollen?
Die muß sich ja nicht immer auf dem Gehaltscheck bemerkbar machen …

Eigentlich kann ich mit dem bisher erreichten doch zufrieden sein.
Schließlich bin ich Autodidakt und habe den ganzen IT Kram nicht in einer Hochschule oder Universität gelernt, sondern mir selber beigebracht.

In den letzten 10 Jahren habe ich mir ein nicht unerhebliches Maß an Erfahrung in (durchaus großen) Projekten erarbeitet.
Ich habe selber Projekte geleitet und Produkte verantwortet. Mein Fachwissen ist nicht unerheblich …

Doch irgendwie – eine Perspektive für die nächsten, die letzten, Jahre fehlt mir zur Zeit.

Sollte ich dem Drängen der anderen Firmen nachgeben, die mir einen extrem großen Sprung nach vorn anbieten?
Gekoppelt mit sehr viel mehr Verantwortung als jetzt. Und natürlich den nicht zu vernachlässigenden finanziellen Anreiz.
Selbst auf die Gefahr hin völlig zu scheitern und sich in ein schwarzes Loch der Frustration zu katapultieren?

Oder lieber den Dialog mit dem aktuellen Arbeitgeber suchen? Dort wo man sich wohl fühlt, wo es freundschaftliche Kollegen gibt.
Wo man keinen Anzug tragen muß, mit seinem Chef ein Bier zusammen trinken, wo man noch produktiv tätig sein und seinen Ideen freien Lauf lassen kann.

Von der Evolution meiner bisherigen Erfahrung her müsste der nächste Schritt für mich fachliche Verantwortung oder das leiten eines Teams sein.
Aber Teams sind in der Regel endlich.
Man stampft nicht einfach so eines aus dem Boden. Von den Teammitgliedern abgesehen benötigt man auch noch ein passendes Themengebiet.

Okay, ich könnte doch … me, myself and i … ein 3 Mann Team … passt doch. :)

Ich wäre auch froh, wenn mein eigenes Projekt/Produkt offiziell etwas mehr Aufmerksamkeit bekommen würde.
Und nicht nur von mir, sondern auch von anderen beworben wird.
(Da bin ich etwas voreingenommen, denn ich halte es für wirklich gut.) Leider dümpelt es etwas vor sich hin. Ist halt auch leider ein 1 Mann Projekt … (obwohl, me, myself and i)

DevOps über alles?

Noch bevor man ‚DevOps‘ erfunden hatte, hab ich schon so ähnlich gearbeitet.

Halb Entwickler, halb Operations … oder, um Zitate zu bemühen, ‚Meine Hand für mein Produkt‘ oder neumodisch ‚you build it, you run it‘ …

Dabei ist DevOps kein Berufszweig den man erlernen kann, es ist vielmehr eine Philosophie oder ein Arbeitsumfeld auf das man sich einlassen muss.

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PlageNoire 2018

Das M’era Luna Festival 2017 … damit fing alles an.
Da wir aktuell, auch aus Rücksicht auf unseren Zwerg, den Festivaltrubel meiden, sind wir auf die Livestreams dieser angewiesen.
Daher sind wir seit 2016 auch fester Bestandteil der sofagebundenen M’era Luna Festival Teilnehmer. :)

Und dabei viel uns die Werbung für das Plage Noire auf.
Ziemlich in der Nähe, es waren explizit Eltern mit Kindern erwünscht und es gab Appartements (ja, wir sind schon in die Jahre gekommen, wir brauchen eine Dusche und ein Bett!)

Spontan entschlossen wir uns daher uns Karten zu besorgen und dem Zwerg sein erstes Festival zu bieten.
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Der Monitoringstack bekommt ein UI …

APIs sind toll, ich mag APIs!
Allerdings sind diese nicht immer „Enduser“ kompatibel.

Ich arbeite bei CoreMedia seit einiger Zeit an (m)einem Monitoringstack um zu zeigen, was in einem produktiv betriebenen CoreMedia System für eine Bereitschaft umgesetzt werden kann (und sollte).
Dabei ist der ganze Stack so aufgebaut, dass er sich seine Informationen selber besorgt und dem entsprechende Grafanagraphen importiert und Systemchecks für Icinga2 anlegt.

Das ganze funktioniert bei uns in einer Jenkins Pipeline völlig automatisiert seit Monaten sehr zufriedenstellend.
Den Stack habe ich bei der letzten OSMC vorgestellt. (siehe den vorherigen Blogpost)
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OSMC 2017 – Automatisiertes und verteiltes Monitoring in einer CI Umgebung

Mein Vortrag auf der OSMC zum Thema Blackbox Monitoring in einer vollautomatischen Continuous Integration Umgebung.

 

OSMC 2017 – Nachlese – Hackathon & Fazit

Der letzte Tag der OSMC ist traditionell ein Hackathon.

Wo sonst hat man die Möglichkeit mal mit Core Entwicklern zu reden, eigene Probleme anzusprechen, Designentscheidungen zu hinterfragen und Antworten zu erhalten?
Die Netways Jungs haben sich dann auch viel Zeit genommen und sich mit all den vielen externen Leuten in einer ruhigen, aufgeschlossenen Atmosphäre unterhalten.
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OSMC 2017 – Nachlese – Tag 2

Alle Jahre wieder – im November – findet die OSMC in Nürnberg statt.

Dieses Jahr, war sie aber für mich etwas besonderes.

Der nächste Tag war dann auf dem ersten Blick etwas entspannter. Nur noch 2 Talks parallel. Was die Auswahl aber nicht wirklich einfacher machte.
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OSMC 2017 – Nachlese – Tag 1

Alle Jahre wieder – im November – findet die OSMC in Nürnberg statt.

Dieses Jahr, war sie aber für mich etwas besonderes.

Der zweite Tag war dann auch der erste Konferenztag und gespickt mit absolut hochwertigen Beiträgen, von denen diesmal 3 parallel gehalten wurden.
Da fiel die Vorabauswahl unheimlich schwer.
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